die faszinierende collage (leipziger volkszeitung) aus texten schernikaus, die tobias amslinger und hannes becker im mai am literaturinstitut leipzig vorgestellt haben, ist jetzt auf dem FESTIVAL FÜR BILDENDE KUNST, LYRIK UND NEUE MUSIK IN GÖTTINGEN-RORINGEN wieder zu hören:
27.9.09 11:00
st. martins kirche roringen
die ddr ist richtig und die brd ist falsch
Lesung mit Tobias Amslinger (Leipzig) und Léonce W. Lupette (Frankfurt/Main). Mitarbeit: Hannes Becker (Leipzig)
einen ausschnitt finden sie übrigens nebenan auf der hauptseite unter hören & sehen.
21. September 2009 | Tags: hannes becker, léonce w. lupette, tobias amslinger
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vom brechthaus in berlin bis zum hauptbahnhof in frankfurt / main: alle veranstaltungen von matthias frings zu seiner schernikau-biografie im herbst
16. September 2009 | Tags: aufbau, der letzte kommunist, matthias frings
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gisela elsner: fliegeralarm
nach 20 jahren neu herausgegeben von christine künzel und mit einem nachwort von kai köhler
vorgestellt von jörg sundermeier und thomas keck
15.9.09 20:30
monarch
skalitzer strasse 134
ubahn kottbuser tor
13. September 2009 | Tags: fliegeralarm, gisela elsner, jörg sundermeier, thomas keck, verbrecher verlag
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am 11.7.9 – zufall? das ist der 49. geburtstag von rms – um 16:00 geben jörg sundermeier und thomas keck während der linken buchtage im mehringhof kreuzberg, gneisenaustrasse 2a, in der buchhandlung schwarze risse erste einblicke in königin im dreck, das für herbst angekündete neue schernikaubuch.
und schon am 10.7.9 um 20:00 liest werner labisch im raum sfe 1 aus fliegeralarm von gisela elsner.
04. Juli 2009 | Tags: fliegeralarm, gisela elsner, königin im dreck, linke buchtage, ronald m. schernikau, thomas keck, verbrecher verlag
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48 stunden neukölln, dieses jahr vom 26. bis zum 28. Juni, ist längst eins der wichtigsten kulturfestivals berlins. am 26.6. bringt die leihbücherei elli fuchs, jonasstrasse 29, in diesem rahmen ein schernikau-doppel:
20:30
Legende – aus Ronald M. Schernikaus nachgelassenem Hauptwerk liest Thomas Keck
22:00
Banale Tage (DEFA 1992, Regie: Peter Welz)
Spielfilm mit Ronald M. Schernikau (u.a.), nach dem Roman von Michael Sollorz
19. Juni 2009 | Tags: 48 stunden neukölln, legende, michael sollorz, ronald m. schernikau, thomas keck
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anna elisabeth wiede
die dramatikerin und kinderbuchautorin
anna elisabeth wiede, verheiratet mit peter hacks, war wie der mit schernikau befreundet. heute morgen ist sie gestorben.
Brecht hasste alles, was bürgerlich war. Die Schriftstellerin Anna Wiede … hatte sich gerade einen Pelz aus Kunsthaar gekauft. Brecht bemerkte es und sagte sehr giftig: Sie tragen einen Pelz? Darauf die Wiede: Regen sie sich nicht auf, der ist aus Kunststoff. Und Brecht wiederum: Da werden sie in der nächsten Revolution gerade mal nicht erschossen. Brecht hatte in der Tat einen großen Hass auf das Bürgertum, er hat ihnen die Weltkriege nicht verziehen. Aber man kommt mit diesem Hass nicht weiter, wenn man sich mit Goethe oder Shakespeare auseinandersetzen will. Brecht machte Shakespeare zu einem frühen Bürger, das ist einfach falsch. andré müller in einem gespräch mit felix klopotek. stadtrevue köln 08/06 – anna wiede, proletarierpflanze aus berlin mitte, war natürlich kommunistin.
16. Juni 2009 | Tags: akademie der künste berlin, andré müller, anna elisabeth wiede, berlinische dramaturgie, felix klopotek, peter hacks, ronald m. schernikau, stadtrevue köln
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vorankündigung
erstmals gesammelt erscheinen im september arbeiten von rms fürs feuilleton, darunter die legendären beiträge für die deutsche volkszeitung, die siegessäule und konkret – bislang schwer zugängliche, grössere und kleinere texte über gertrude stein, cox habbema, romy schneider, hildegard knef, die schmidt, ladies neid, den weg der brötchen in den sozialismus, ein gedicht, die arbeit mit aids…
ronald m. schernikau
königin im dreck. texte zur zeit
verbrecher verlag berlin
15. Juni 2009 | Tags: königin im dreck, ronald m. schernikau, verbrecher verlag
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rms
der wettbewerb
das institut – nach unverstandner kühle
das nicht so kühle bauend, und mit kleinheit
das große wollend und nicht tuend: feinheit
des groben zu entdecken – hat gefühle
besonders sei das wirken der gedichte
- was weltbeschreibung soll wird sehr besprochen,
das ehrenwort, beschreibend wirds gebrochen -,
beschreibung sei, was welt auf sie verpflichte.
die tradition hat unbemerkt gesiegt:
was keiner weiß, die welt weiß es: das land
hat mickel, leising, endler, kirschs gekannt
das kennen hat bloß niemand mitgekriegt.
wo bei den großen große dichter wohnen
wird, ich bin sehr gewiß, das wohnen lohnen.
april 1987 in leipzig
unveröffentlichtes typoskript im nachlaß
22 jahre später stellen studierende des deutschen literaturinstiuts leipzig den ehemaligen mit einer lesung aus seinen texten vor, und auch matthias frings wird mit seiner biografie zu gast sein.
13. Mai 2009, 20.00 Uhr im Foyer des DLL
07. Mai 2009 | Tags: aufbau, der letzte kommunist, die tage in l., dll, konkret literatur verlag, matthias frings, ronald m. schernikau, tobias amslinger
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Das Wunderbare an der unterhaltsamen Biografie von Matthias Frings besteht darin, dass er alle naselang aus Schernikaus Büchern zitiert und damit anregt, ein Werk zu entdecken, das ohne Vergleich dasteht. Wer den bevorstehenden Freudenfeiern in diesem Herbst die nachdenkliche Stille vorzieht, der lese zum Beispiel »die tage in l. – darüber, dass die ddr und die brd sich niemals verständigen können, geschweige mittels ihrer literatur«. Auf zweihundert Seiten Alltagsbeobachtungen des Grenzgängers, deren Hellsichtigkeit einem heute, zwanzig Jahre nach Erscheinen, schier den Atem verschlägt. – michael sollorz fürs nd
03. Mai 2009 | Tags: der letzte kommunist, die tage in l., matthias frings, michael sollorz, neues deutschland, ronald m. schernikau
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poesie der arbeit – arbeit der poesie
31. august 87 … ich bekomme einen betriebsausweis, mit dem kollegen vogel hole ich den stempel, damit ich die bahnfahrt nicht bezahlen muß. und jetzt muß ich gar keine fahrkerte mehr kaufen?, frage ich. nein nein, sagt der kollege vogel, das bezahlt der betrieb. mit der sdajgruppe stand ich vor zwölf jahren am werktor von siemens und verteilte zeitungen mit der forderung, der betrieb solle die anfahrt der arbeiter tragen, wenigstens einen anteil. die leute lachten uns aus. die leute hörten uns gar nicht zu…
Thomas Keck stellt das Tagebuch aus der Produktion, das Ronald M. Schernikau in die tage in l. aufgenommen hat, vor und in Beziehung zu einer bedeutenden Literaturdebatte der DDR.
die tage in l. darüber, daß die ddr und die brd sich niemals verständigen können, geschweige mittels ihrer literatur. Konkret Literatur Verlag, Hamburg, 1989 und 2001. Poesie der Arbeit. Arbeitsheft 17 der Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin, 1973
dienstag, 21.04.09
verbrecherversammlung im Monarch
Skalitzerstr. 134. 10999 Berlin
Beginn: 20.30 Uhr. Eintrittspreis: 4 €
16. April 2009 | Tags: akademie der künste berlin, berlinische dramaturgie, die tage in l., konkret literatur verlag, thomas keck, verbrecher verlag
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